Ausflug der Jungschützen
Am 16.07.2008 führte der Jahresausflug die Trittauer Jungschützen nach Kaltenkirchen zum höchsten Hochseilgarten Europas (25 m). Im wesentlichen geht es in einem Hochseilgarten darum, die verschiedensten Herausforderungen als Team gemeinsam zu meistern. Die Zusammenarbeit im Team war unseren Jungschützen nicht fremd, aber einige Übungen hatten es dann doch in sich.
Die Schwierigkeiten begannen gleich mit der 4m hohen Holzwand (Bild links).
Sie mußte von allen Teilnehmern erklommen werden, aber es durften keine
Hilfsmittel benutzt werden. Was tun? Wir fanden die folgende Lösung:
Die beiden Großen, Philip und Florian,
haben unten eine "Räuberleiter" gebildet. Dann wurde zuerst wiederum ein
Großer (Tim) nach oben gebracht. Danach folgten die Kleineren ... sie
wurden von unten geschoben und von oben gezogen. Zum Schluss war nur noch
Philip unten und mußte auch noch hoch, er durfte allerdings nicht springen.
Also hat Patrick von oben "Schweinebaumeln" gemacht, sich runterhängen lassen,
so dass Philip an ihm hochklettern konnte. Der Rest der Truppe hat einerseits Patrick
festgehalten bzw. Philip gepackt und hochgezogen, als er in Reichweite war.
Eine schwierige Aktion, aber wir haben es alle heil hoch geschafft.
Dann wurden die Sicherungen/Gurte angelegt und der Helm aufgesetzt. Nach einer Einweisung in die Sicherheit ging es auf den Turm hoch. Dort waren verschiedene Übungen an Seilen, Reifen und Balken zu absolvieren. Es sind einige von uns doch an ihre Grenzen gestoßen. Danach wurden alle wieder abgeseilt.
Nach einer kurzen Pause wurde dann "geschaukelt". Ein Teilnehmer wurde in die Sicherungen eingehängt und die anderen mußten ihn an einem Seil in die Höhe ziehen. Dann wurde die Sicherung gelöst und geschaukelt. Die Mädchen waren übrigens am mutigsten und haben sich bis nach ganz oben ziehen lassen. Anschließend ließen wird den Tag mit einer Stärkung vom Grill ausklingen.
Mitgefahren sind: Tim Bachmann, Christian und Markus Bolzmann, Stefanie Dietsch, Katharina Krüger, Patrick und Sandra Lanquillon, Thorben Og, Sören Rehder, Niklas Reyers, Florian Schippenbeil und Philip Weber.
Kegelausflug der Jungschützenabteilung
Am 14.10.2007 trafen sich die Trittauer Jungschützen zu einem Kegelnachmittag im Lauenburger Hof.
Nach ein paar Probewürfen starteten 3 Wertungsdurchgänge. Dabei zeigten sich die unterschiedlichsten und auch merkwürdigsten Wurftechniken. Aber aller Anfang ist ja nun mal schwer. Zur Stärkung gab es wärend des Kegelns Pommes und Würstchen. Bevor die Siegerehrung stattfand, wurde noch eine Runde Tannenbaumkegeln mit großem Elan absolviert. Die 3 Erstplazierten erhielten kleine Preise, für den Letztplatzierten gab es einen Trostpreis.
Beim größten Schützenfest der Welt in Hannover
Am 01. Juli 2007 morgens um 6:00 Uhr war es endlich so weit: Die Trittauer Schützen starteten mit insgesamt 64 Personen zum größten Schützenfest der Welt nach Hannover. Das hört sich so einfach an, dabei ist es ganz schön kompliziert. Am Schützenfest in Hannover darf nämlich nur teilnehmen, wer dazu von einem Hannoveraner Schützenverein eingeladen worden ist. Als Oliver Graf die Idee vor ca. einem Jahr präsentierte, erinnerte sich unser Schatzmeister Lutz Beischreiber daran, dass er ja Verwandschaft in Hannover hat. Und wie sich heraus stellte, waren beide Onkel von Lutz Mitglied im Niedersächsischen Jagdclub, einem Verein, in dem sich die Honoratioren von Hannover treffen. Über deren Präsidenten wurden wir letztlich zum Schützenfest in Hannover eingeladen, denn jeder Verein darf 2 Gastvereine inklusive Kapelle einladen.Nachdem das geklärt war, begannen die Vorbereitungsarbeiten bei uns im Verein, die hauptsächlich von Oliver und Lutz durchgeführt wurden. Schließlich waren es 34 Schützen, 23 Musiker der Feuerwehr Kapelle Möhnsen und 7 Fans, die sich am 01. Juli 2007 frühmorgens nach Hannover auf den Weg machten.
Die folgenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck von unseren Erlebnissen in Hannover geben: (Zum Vergrößern auf das Bild klicken!)
Auf der Hinfahrt wurde eine große Frühstückspause eingelegt. Die Organisatoren hatten sich richtig Mühe gegeben beim Schmieren so vieler Brötchen. Aber endlich erreichten wir Hannover und marschierten mit der Möhnsener Feuerwehrkapelle vorweg zu unserem Sammelpunkt vor dem Rathaus von Hannover.
Der Umzug in Hannover besteht aus drei Zügen, die sternförmig auf den Festplatz zumarschieren und einem Vorzug. Wir sollten hinter unserem Gastverein im Vorzug marschieren, als fünfte Gruppe, und sammelten uns deshalb vor dem Rathaus. Der Bürgermeister begrüßte alle Schützen und eröffnete das Schützenfest Hannover, das übrigens 10 Tage lang dauert. Nach und nach versammelten sich alle Vereine des Vorzuges auf dem Platz vor dem Rathaus und kurz vor Abmarsch war so ein Gewusel auf dem Platz, das man fast nicht mehr wußte, wie und wo man sich für den Umzug einsortieren sollte. Ein Schütze unseres Gastvereins meinte nur: „Stellt euch man dahinten bei der Treppe hin und dann seht ihr schon, wo ihr euch einsortieren müsst.“ Na ja, es hat dann ja auch geklappt und los ging es durch Hannover.
Insgesamt waren es 12.000 Schützen, Musiker und andere Gruppen, die an dem Umzug teilgenommen haben. Der Marsch ging über 4 Kilometer, war also gar nicht so lang. Die Zuschauer am Straßenrand standen dicht gedrängt und haben uns begeistert zugewunken. Nach 4 km Winken wurden tatsächlich die Arme schwer. An 3 Stellen in der Stadt waren zusätzlich Tribünen aufgebaut und vor jeder Tribüne wurden die einzelnen Vereine dem Publikum vorgestellt. Diese Idee haben wir übrigens für unseren eigenen Schützenumzug von Hannover übernommen. Vor ca. 20 Jahren waren wir nämlich schon einmal hier und seitdem gibt es die Begrüßung der Vereine vor der Meierei Trittau. Auf einer der Tribünen haben uns dann auch unsere mitgereisten Fans zugejubelt. Auf den Bildern oben wird deutlich, dass der Umzug nicht nur aus Schützen bestand. Auch andere Gruppen aus Hannover sind mitmarschiert bzw. auf Festwagen gefahren. Die Bruchmeister sind übrigens Schützen aus unterschiedlichen Vereinen, die dieses Schützenfest und den riesigen Umzug organisiert haben.
Wir waren schon lange im Zelt, hatten das zweite Bier schon getrunken
und Mittag gegessen, da marschierten die letzten Gruppen immer noch durch Hannover. Nach ca.
3 Stunden war die letzte Gruppe schließlich auf dem Festplatz angekommen. In der Mitte des
Festplatzes waren fünf große Zelte kreisförmig aufgebaut, in der die Teilnehmer des Umzuges sich
etwas ausruhen konnten.
Eine Besonderheit in Hannover sind die "lüttjen Lagen": ein Schluck dunkles Bier und
ein Schluck Korn, die gemeinsam getrunken werden müssen. Wer die richtige Technik nicht
beherrscht, dem läuft das meiste über Schlips und Kragen. Trotz Einweisung durch Einheimische
bedarf es schon einiger Übung, bis man schließlich Korn und Bier gemeinsam in den Mund bekommt.
Dass man nach so viel Übung am Ende etwas mitgenommen aussieht, kann wohl jeder verstehen.
Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.
Fazit: Es war eine interessante Erfahrung, einmal am größten Schützenfest der Welt aktiv teilzunehmen. Was sagte uns ein Sprenger Schütze 14 Tage später beim Schützenfest in Sprenge: „Ich sitze ganz gemütlich am Sonntag vormittag im Sessel und will mir den weltgrößten Schützenumzug im Fernsehen ansehen und was sehe ich: Schon im ersten Bild die Trittauer Schützen!“. Als Schütze sollte man versuchen, einmal im Leben Schützenkönig zu werden und wenn es geht, auch einmal ein Schützenfest in Hannover mitzumachen.






























































