Unser Schützenkönig

Unser Hofstaat 2011

1. Ritter Gerda Schmiegel (li.), 2. Ritter und Altkönig Jürgen Weber (re.)
in der Mitte: König Sonny Holst, der Fischer


Jürgen Hinsch
unser neuer König?

Sonny Holst wurde aus
der Menge gefischt.

Sonny Holst - 78 Jahre alt, seit 37 Jahren Mitglied im Schützenverein Trittau - und nie hat es geklappt mit dem König. Ein paar Jahre haben er und seine Frau Marianne die gesunde Nordseeluft auf Nordstrand genossen, aber nie den Kontakt zum Schützenverein Trittau verloren. Vor nicht langer Zeit hat er seine Frau verloren und da hielt ihn natürlich nichts mehr auf Nordstrand, er musste zurück nach Trittau.
Kaum angekommen in Trittau, stand das Schützenfest vor der Tür und damit die Entscheidung, mach ich voll mit? Ja oder Nein? Sonny hat sich für JA entschieden und man mag es kaum glauben, aber diesmal hat es geklappt, er wurde Trittauer Schützenkönig.

Sonny, Deine Entscheidung war richtig, wir werden Dich als König tatkräftig unterstützen - und nach einem Jahr sieht alles schon wieder ganz anders aus.

Königsproklamation 2011


Das Katerfrühstück - einer der Höhepunkte in Trittau.

Viel Prominenz beim Katerfrühstück, u.a.
Kreispräsidentin, Amtsvorsteher, Bürgermeister

Die Sprenger (hier Jörg Becker)
überraschen uns immer wieder.

Jürgen probiert
sein neues Geschenk ...

... und wird getröstet.
Ach ist das schön!

Die Laienspieler in voller Aktion
und im Herbst live im Bürgerhaus.

Standing Ovations für die Laienspieler unter
Leitung von Sopanistin Katharina Maria Kagel.

Die Blues Brother wollen den Chef
zurück in die Familie holen.

Das Publikum ist hingerissen von den
tollen Darbietungen auf der Bühne.

Olli hat die Ehrenscheibe.

Der König dankt ab.

Die "Lügenbarone" stehen bereit.

Um noch einmal auf die Beinamen zu sprechen zu kommen - > Schützenkönige waren z.B. schon :

Hans, der Holzwurm  --> war Tischler
Harry, der Scharfe --> liebte die Frauen
Hans, der Hüpfer --> das Tanzen lag ihm nicht so sehr

Der König wird eine Woche vor dem Schützenfest mit  5 Schuß KK 100 m, aufgelegt, ausgeschossen. Die ersten beiden Schüsse darf der Schütze sehen, die restlichen 3 Schüsse werden verdeckt geschossen. Nur die Königskommission weiß eine Woche lang, wer beim Katerfrühstück zum König proklamiert werden wird. Die Lügenbarone werden sie genannt, weil sie in der Woche jede Menge Gerüchte streuen. Den wahren König erfährt allerdings niemand.

Seit über 20 Jahren wird unser König absolut fair ermittelt, das beweist schon die hohe Zahl an Teilnehmern beim Königsschießen (in diesem Jahr um die 50). Es wird wirklich derjenige König, der in der Stunde der Wahrheit die besten Schüsse abgeben kann.

Von einem König wird ja eine gewisse Großzügigkeit erwartet. Da aber alle Teilnehmer - auch diejenigen, die nicht mitschießen, aber an den Einladungen des Königs teilnehmen - freiwillig eine sogenannte Königsversicherung bezahlen, wird ihm das Königsjahr auch nicht zur finanziellen Last.


Christoph König ... sein
Name ist Programm.

Der Hofstaat des
Jungschützenkönigs.

 

Jungschützenkönig ist in diesem Jahr Christoph König geworden vor Sören Rehder (1. Ritter, re.) und Sandra Lanquillon (2. Ritter, li.). Eine tolle Leistung für einen 11jährigen Jungschützen.

Sören war übrigens auch im Jahr davor schon 1. Ritter und Sandras Bruder Patrick war ebenfalls im letzten Jahr 2. Ritter - es bleibt also alles in der Familie.



Die Bilder auf dieser Seite sind uns freundlicherweise von Andreas Willkomm, freier Journalist & Fotograf, zur Verfügung gestellt worden. Der Schützenverein dankt herzlich dafür.